Starten mit Bio

Möchten Sie Ihre Bio-Produkte zertifizieren lassen und das europäische Ökolabel führen?
Im Folgenden die 7 Etappen auf dem Weg zur Bio-Zertifizierung.

  • Die 6 Etappen

    Wie kann man sich bio-zertifizieren lassen?

    Diese Etappen beschreiben die Schritte, die jeder Betreiber unternehmen muss, nämlich Antrag für die Bezeichnung "biologisch" im Rahmen der EU-Verordnung CE 834/2007 und deren Durchführungsreglementierung sowie der Beschlüsse der Regionen mit Bezug auf die biologische Produktion; Antrag zur Verwendung des Logos Biogarantie.

    Sie finden unten die allgemeinen Information, um mit Bio zu starten, und links nebenan, die spezifischen Informationen, je nach Aktivität. Alle dazu nützliche Dokumenten finden Sie auf der Seite Formulare und alle unsere Tarife sind online einzusehen.

    Betreibertypen?

    Es ist wichtig, bevor das Bio-Zertifizierungsverfahren eingeleitet wird, Ihre Tätigkeit und Typ als Betreiber genau zu umschreiben:

    • Un agriculteur: pour les opérateurs qui veulent notifier leurs différentes activité de la ferme (polycultures, élevage, maraichage, arboriculture (+sapins de noël), engrais verts, jachère, champignons et réserves naturelles).
    • Un Verarbeiter: : d. h. Zubereiter, der landwirtschaftliche Erzeugnisse ankauft und verarbeitet, um sie nach Verarbeitung als End- oder Halbfertigprodukt zu vermarkten.
    • - Un conditionneur pour les opérateurs qui achètent des produits, qui changent l'emballage et qui commercialisent le produit comme BIO.

      - Un étiquetteur: pour les opérateurs qui utilisent un étiquetage à leur nom sur des produits déjà emballés et où le nom du fabricant n'apparait pas.

      - Achat vrac: pour les opérateurs qui réceptionnent des produits en vrac et/ou dans des emballages non-fermés en les commercialisant dans le même conditionnement (lait, farine, etc.).

    • Un détaillant : pour les opérateurs qui ne font que commercialiser des produits au consommateur final et qui ne produisent pas, ne préparent pas, n'importent pas ou ne distribuent pas de produits de l'agriculture BIO.
    • VRAC: pour les opérateurs qui commercialisent des produits dans des emballages non-fermés ou non-préemballés « vrac » en les commercialisant dans le même conditionnement (fruits et légumes, fromages, charcuterie et pizza à la découpe, céréales en sac, pains, fruits secs).

    • Un distributeur: pour les opérateurs qui achètent et qui revendent sans modifier, ni l'emballage, ni l'étiquetage des produits et ayant une activité de négoce, de distribution et/ou de commerce de gros. Ces entreprises ne commercialisent pas au consommateur ou à l'utilisateur final.
    • Un Importeur: d. h. eine juristische oder Rechtsperson der EU, der ein Warenlos zur Vermarktung innerhalb der EU, entweder persönlich oder über einen Vertreter anbietet.
    • Un multi-activités: pour les opérateurs qui cumulent plusieurs activités différentes (par ex: conditionneur + étiquetteur).
    • 6 Kontrollen
    • 5 BIO Verkauf step
    • 4 Zertifizierung step
    • 3 Datei step
    • 2 Benachrichtigung step
    • 1 Informationen step

    Ich informiere mich

    Fragen Sie bei Certisys ein «pack information» an. Dieses Informationspaket umfasst u.a. Modellverträge, Tarife, angewandte Reglementierungen, usw.
    Informieren Sie sich bzgl. der Europäischen und regionalen Reglementierungen in der biologischen Landwirtschaft.
    Sind Sie Landwirt? Informieren Sie sich bei den Betreuungsverbänden für die biologische Landwirtschaft: Berufsverbände, Berater für die biologische Landwirtschaft, Versuchsanstalten, usw.

    Ich benachrichtige und verpflichte mich

    Schicken Sie uns Ihre Aktivitätsbenachrichtigung.
    Unterzeichnen Sie 2 vollständig ausgefüllte Verträge und schicken Sie diese über den Postweg an Certisys.
    Sind Sie Landwirt? Schicken Sie uns die Benachrichtigung zu den Parzellen und die Flächenerklärung samt Photopläne.
    Das Logo Biogarantie interessiert Sie? Unterzeichnen Sie den "Vertrag Biogarantie" (2 Exemplare) sowie die "Vereinbarung zur Anwendung der Marken Biogarantie und/oder Ökogarantie". Schicken Sie diese an BioForum und entrichten Sie Ihren Beitrag an BioForum auf Basis der Tantiemen via bioforum.be.

    Der erste Besuch und auch die erste Kontrolle

    Nach Empfang der Aktivitätsbenachrichtigung und der 2 unterzeichneten Verträge wird ein Certisys-Betriebsprüfer mit Ihnen einen Termin zum ersten Kontrollbesuch (= Genehmigungskontrolle) innerhalb von 30 Kalendertagen vereinbaren.
    Anlässlich dieses Besuches erhalten Sie einen "Vertreiberordner".
    Während dieser Genehmigungskontrolle werden alle Punkte der Bio-Reglementierung, die auf Ihr Unternehmen zutreffen, mit dem Betriebsprüfer durchgenommen und in einem Kontrollbericht/Checkliste festgehalten, z. B. die Beschreibung Ihrer Aktivitäten, die Art und Herkunft Ihrer Produktionsfaktoren, die Normkonformität Ihrer Betriebsanlagen, usw.
    Es ist möglich, dass eine Probenentnahme erfolgt, falls Zweifel bzgl. Ihrer Produktionsweise aufkommt. Die Analysen werden von einem akkreditierten Labor durchgeführt.
    Anschließend wird jährlich eine vollständige Kontrolle der verschiedenen Standorte, Stätten und Anlagen stattfinden.
    Inrechnungstellung: Die Rechnungen mit Bezug auf die Kontrolle und die Zertifizierung werden auf Basis der gültigen, von den Behörden festgelegten Tarife ausgestellt. Jedes Jahr, unabhängig von den Kontollbesuchen, werden 2 Rechnungen verschickt.

    Zertifizierung

    Nach der Kontrolle legt der Certisys-Betriebsführer seinen Bericht dem Zertifizierungsdienst vor und letzterer trifft völlig autonom eine unparteiliche Entscheidung.
    Falls Konformität: Es wird Ihnen ein Zertifikat, 15 Monaten gültig, unter Aufführung der zertifizierten Produkte, Parzellen und Tiere, ausgestellt und gegebenenfalls, wenn beantragt, erhalten Sie auch die Biogarantie®-Bescheinigung.
    Falls Nicht-Konformität: Die Entscheidung zur Ausstellung des Zertifikats basiert auf einer Sanktionstabelle und auf einer Tarifordnung, beide von den Behörden festgelegt. Es wird Ihnen ein Sanktionsvermerk zur Ermutigung, die Nicht-Konformität zu beheben, zugeschickt.
    Im Rahmen eines Qualitätssystems sollte eine positive Beziehung aufgebaut und Korrekturmaßnahmen zu den festgestellten Schwächen vorgeschlagen und durchgeführt werden.

    Ich vermarkte meine biologische Produkte

    Nur die im Zertifikat als «bio» aufgeführten Erzeugnisse können und dürfen Sie als «bio» vermarkten.
    Sie sind Landwirt? Certisys erlaubt es Ihnen, nach Beendung der Übergangsperiode die Bezeichnung «biologisch» zu führen.
    Ein Konvertierungsattest erfolgt jeweils nach Beendung des ersten und des zweiten Übergangsjahres und letzteres erlaubt es Ihnen, offiziell Ihre Bio-Erzeugnisse zu vermarkten.
    Möchten Sie auch das Biogarantie-Label für Ihre Erzeugnisse?

    Unangemeldete/verstärkte Kontrollen

    Unangemeldete Kontrollen: Mindestens ein bis vier mal pro Jahr begeben sich die Certisys-Betriebsprüfer vor Ort und prüfen das Umfeld und den Ablauf der Produktionsvorgänge.
    Unsere Betriebsprüfer schauen nach, ob jedes Produkt - angebaut, exportiert oder importiert, verarbeitet, gelagert, verpackt oder transportiert - den regionalen, nationalen, europäischen und/oder internationalen Normen konform vermarktet wird.
    Verstärkte Kontrollen: Auf Basis der Risikoanalyse besuchen und kontrollieren die Certisys-Betriebsprüfer die betroffenen Betriebe.

  • Biologische Landwirtschaft

    Bio landwirte in Europa

    Biologische Landwirtschaft in Europa, Unterstützung für biologische Erzeuger in Europa, Die ökologische Landwirtschaft in der EU und der Weltmarkt, Das EU-Bio-Logo. Klicken Sie auf die Abbildungen, um diese vegroten.

    bio europasteun bio europaEU marktEU logorevolution EU

    Téléchargez le "guide on support opportunities for organic producers in Europe".

    Begriffsbestimmung der biologischen Landwirtschaft?

    Ökologischer Landbau ist ein "ganzheitliches System des Produktionsablaufs, das die Gesundheit des Agroökosystems fördert und stärkt, und Artenvielfalt, Lebenszyklen und bodenbiologische Aktivität umfasst. Er setzt vorzugsweise auf Bodenbearbeitung statt auf Fremdzufuhr, wobei zu berücksichtigen ist, dass regionale Bedingungen lokal angepasste Systeme erfordern. Das geschieht dadurch, dass wo immer möglich biologische und mechanische Methoden und bestimmte Kulturen genutzt werden anstelle von synthetischen Substanzen, um eine bestimmte Aufgabe innerhalb des Systems zu erfüllen."(Codex Alimentarius FAO/OMS, 1999).

    Verwendung der Bezeichnung "bio"

    Die Verwendung der Bezeichnung "bio" oder "biologisch" ist gesetzlich geschützt. Jeder Betreiber, der seine Erzeugnisse als "biologisch" vermarktet, ist dazu verpflichtet, sich von einer anerkannten Kontrollinstanz prüfen zu lassen und die Gebühren des von der Wallonischen Region festgelegten Tarifs zu entrichten. Certisys ist eine solche anerkannte Kontrollinstanz für biologische Erzeugnisse in Belgien und im Großherzogtum Luxemburg. Die Privat-Ökolabels (Biogarantie®, Nature et Progrès) befreien nicht von der offiziellen Kontrolle.

    Grundsätze der biologischen Landwirtschaft?

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    • die Biodiversität und Artenvielfalt innerhalb eines Systems erweitern;
    • die biologische Aktivität des Bodens steigern;
    • die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig fördern;
    • en Einsatz nicht-erneuerbarer Grundstoffe einschränken, indem der Boden mit organischen Nährstoffen aus der Wiederverwertung tierischer und menschlicher Abfälle angereichert wird;
    • der Einsatz von Grundstoffen aus den örtlichen, organisierten landwirtschaftlichen Systemen;
    • eine vernünftige Nutzung des Bodens, des Wassers und der Luft unter Vermeiden jeder Form der Verschmutzung, die aus den landwirtschaftlichen Tätigkeiten hervorgehen kann;
    • die Erzeugung biologischer Produkte mittels angepasster Herstellung, sodass die biologische Integrität und die essenziellen Produktmerkmale in allen Produktionsabschnitten behalten bleiben.
    • .

    Wichtig ist, dass der biologische Pflanzenbau bodenverbunden ist, denn der Einsatz chemisch-synthetischer Düngemittel und Pestizide ist untersagt.
    In der biologischen Tierzucht dürfen weder Wachstumsförderer noch Präventivmedikamente eingesetzt werden. Ein wichtiger Aspekt ist das Wohlbefinden, die Fütterung und die Unterkunft der Tiere. Gentechnisch modifizierte Organimsen (OGM) kommen auf keinen Fall in Frage.

    Prinzipien des ÖKO-Landbaus IFOAM Prinzipien des ÖKO-Landbaus IFOAM(pdf)
    Übergangsperiode - Umstellungsperiode?

    Mit Ausnahme der Landwirte, für die ab der Zertifizierung der Aktivitäten eine Übergangsperiode von 2 bis 3 Jahren vorgesehen ist, können die biologischen Produkte vermarktet werden, insofern sie für konform mit den in den EU-Verordnungen festgelegten Regeln befunden wurden.